Der UNIPFAHL® im Test

Testablauf

Der UNIPFAHL® wurde bei der DEKRA Industrial GmbH (Werkstofftechnik und Schadensanalytik, 66117 Saarbrücken) einer umfangreichen Qualitätsprüfung unterzogen, um dem Anwender eine besonders lange Haltbarkeit garantieren zu können.
Innerhalb des vierwöchigen Prüfverfahren wurde der UNIPFAHL® künstlich um 15 Jahre gealtert und besonderen Witterungsbedingungen ausgesetzt. Da der UNIPFAHL® hauptsächlich im Außenbereich eingesetzt wird, wurde im Rahmen dieser Untersuchung besonders aud die UV-Beständigkeit, die Bruchsicherheit sowie die Frostbeständigkeit eingegangen.

Prüfung auf Licht- und Witterungsbeständigkeit

Der UNIPFAHL® wurde einer umfangreichen UV-Bewitterung nach DIN EN ISO 4892-2 unterzogen und hierbei einer gefilterten Xenonbogenstrahlung nach Verfahren A (Simulation Außenbewitterung) ausgesetzt. Die Prüfung fand sowohl für eine Trocken als auch für eine Regen- bzw. Bewitterungsphase statt. Die Gesamtprüflaufzeit beträgt 500 Stunden und entspricht einem natürlichen Alterungsprozess von 15 Jahren.

Zugversuche nach DIN 53455

Der UNIPFAHL® wurde insgesamt drei Zugeversuchen ausgesetzt. Die Prüfung erfolgte über eine Universalprüfmaschine der Firma Zwick.

Prüfung der Frostbeständigkeit

Der UNIPFAHL® wurde beidseitig mit einem Gummistopfen verschlossen und durch die Bohrungen mit Wasser befüllt. Anschließend wurde er für eine Dauer von 48 Stunden bei -20 °C im Kälteschrank gelagert.

Die Testergebnisse sind eindeutig!

Prüfergebnis "Licht- und Witerungsbeständigkeit"

" Es sind keine Versprödungserscheinungen des Kunststoffs zu erkennen. Keine Verblassung der Farbe gegenüber dem Anlieferungszustand."

Prüfergebnis "Zug- und Bruchsicherheit"

"Die durchschnittliche Bruchdehnung des UNIPFAHL® liegt bei 157%. Erst dann würde der UNIPFAHL® reißen. Bei einem 2,00 Meter Pfahl würde dies einer Dehnung von bis zu 3,14 Metern entsprechen!"

Prüfergebnis "Frostbeständigkeit"

"Am Pfahlabschnitt wurden keine Risse oder sonstige Brucherscheinungen des Kunststoffs fetsgestellt. Die Volumenausdehnung des sich im Innern befindlichen, gefrierenden Wassers erfolgte teilweise durch die vorderseitig eingebrachten Bohrungenen sowie größtenteils durch eines der verschlossenen Rohrenden."